Pädagogik

Mitarbeiter/innen

Die gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf den Mindestanstellungsschlüssel und Qualitätsschlüssel werden durch die Anstellung entsprechender pädagogischer Mitarbeiter/innen eingehalten. Dieser ist aktuell auf den Wert von mindestens 1:11,0 oder besser festgelegt.

Unser Kindergarten bietet folgende Praktika an:

  • –       Vorpraktikum im 1. Ausbildungsjahr zur Erzieher/in
  • –       Ausbildungsbegleitende Praktika für Kinderpflegerinnen
  • –       Wochenpraktika zur Berufserkundung
  • –       Bewerber/innen vom BfZ oder von der FOS

(Berufliches Fortbildungszentrum / Fachoberschule)

Freies Spiel

Das Freie Spiel hat für das Kind und seine Entwicklung eine sehr große Bedeutung. Deshalb nimmt diese Form des kindlichen Tätigseins den größten Teil des Tages ein.

Die pädagogischen Mitarbeiter/innen ermöglichen dem Kind das ungestörte, freie Spiel, stellen ihm vielfältig gestaltbares Material und genügend Zeit zur Verfügung.

  • Spielen ist für das Kind in dieser Entwicklungsphase, die ihm gemäße Form, sich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen und sie zu begreifen.
  • Im Spiel erwirbt das Kind Kenntnisse über Zusammenhänge in seiner Umwelt.
  • Es entwickelt soziale Fähigkeiten und Phantasie, übt motorische Fähigkeiten und bildet Haltungen wie Neugier, Lernfreude und Offenheit aus.
  • Das Kind drückt im Spiel seine Gefühle aus, verarbeitet Eindrücke und belastende Erlebnisse.

Als Grundlage unserer pädagogischen Arbeit, dient das Freie Spiel der intensiven Einzelbeobachtung und ermöglicht uns gruppendynamische Prozesse wahrzuneh-men. Gerade diese aktiven Beobachtungen ermöglichen

  • jedes Kind in seiner Persönlichkeit kennen zu lernen und sind Voraussetzung für die individuelle Förderung.
  • Sie tragen auch zur Bildung der Gemeinschaft („Wir-Gefühl“) bei.

Für die Dokumentation des Entwicklungsverlaufes stehen uns neben freien Notizen die Beobachtungsbögen des IFP (Staatsinstitut für Frühpädagogik; Perik/Sismik/Seldak)  zur Verfügung.

Schwerpunkte

Religionspädagogische Angebote, bewegungsfördernde Einheiten und Sprache in all ihren Facetten und Formen bilden die Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit. Um Kindern und Familien Rituale, Struktur und Regelmäßigkeit bieten zu können, sind folgende Angebote bestimmten Tagen zugeordnet:

l Dienstag: Besuch der Lesepatinnen  (Dialogische Bilderbuchbetrachtung)
l Mittwoch: Bärentag (Besonderes für Vorschüler)
l Donnerstag: Bewegungstag (Turnen, Tanzen, Rhythmik, Toben)
l Freitag: Biblische Geschichten oder Märchen (erzählt, gespielt, gestaltet, usw.)
l Montag: ist offen – frei – für Impulse

Partizipation, Flexibilität und starke Orientierung am Kind ermöglicht uns jedoch –  wenn angebracht, die oben aufgezeigte Struktur realitätsbezogen „aufzubrechen“. Immer dann wenn Geburtstage den Alltag zu etwas Besonderem machen, Feste im Jahreskreis gefeiert sein wollen oder starke Befindlichkeiten vom Gewohnten ablenken.

Wald- und Gartentage

Im Frühjahr / Sommer finden für die Kinder die Wald

– oder Gartentage statt. Es dürfen alle Kinder teil-

nehmen, die eine Buchungskategorie von mindestens

5 – 6 Stunden gebucht haben.